Erste urkundliche Erwähnung

Höhn

Erste urkundliche Erwähnung

Schon 959 wird Höhn erstmals genannt.

Anlass war die Einweihung der Kirche in Montabaur durch Erzbischof Heinrich von Trier und die aus diesem Anlass vorgenommene genaue Beschreibung des dazugehörigen Zehntbezirkes.

Des weiteren bestätigte der Trierer Erzbischof dem St. Florin-Stift in Koblenz die Herkunft seines Besitzes, der zum Großteil auf eine Schenkung von Herzog Hermann von Schwaben zurückgeht und wozu auch grundherrlicher Besitz in Höhn gehörte.

Um 1000 schenkte Erzbischof von Trier auch den Zehnten zu Höhn dem St. Florin-Stift. Diese Schenkung sieht Dr. Hellmuth Gensicke im engen Zusammenhang zu der damaligen Einrichtung der Pfarrei Höhn, die wohl aus dem Pfarrbezirk Gemünden herausgelöst und vom Stift in Kolbenz abhängig war.

Die Kirche und 21 Bauernhöfe zu Höhn gehörten 1206 und 1231 zu den bedeutendsten Stiftungsgütern des Benediktiner-Nonnen-Klosters Oberwerbe in der Grafschaft Waldeck, welches um 1125 gegründet wurde.

Während in den ersten Nennungen der Name "Hana" Verwendung findet, ist 1114 von "Haanan" und zwischen 1209 und 1525 von "Hene" die Rede.

1828 Das mit Höhn vereinte Urdorf taucht erstmals 1386 als "Ordorff" auf.

1457 schreibt man dann "Oirdorff" 1578 dann "Urdorff" und 1721 schließlich "Urdorf".

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