Die Wasserversorgung

Die erste Wasserversorgung entstand 1905 in der Gemeinde Höhn.

 

Kurze Vorgeschichte:

In früheren Jahren holten die Bewohner von Oellingen in der Nähe des Oberborns und des Struthborns ihr Wasser.
Dorthin wurde auch das Vieh zur Tränke getrieben.

Nach einigen Jahren leitete man das Wasser mit Tonröhrchen ins Dorf zu einem Brunnen. Jetzt konnten sich dort die Bewohner das Wasser holen.
Beim Neubau des jetzigen Tanzlokals Korallenriff wurden 1970 noch Tonrohre, 30 cm lang und 8-10 cm Durchmesser gefunden.

Später gruben sich die Leute auf ihren Grundstücken beim Haus einen Brunnen.
Noch Anfang 1950 als die spätere Leitung kein Wasser brachte, holten Bürger mit Eimern und mit Milchkannen Wasser vom Brunnen beim Anwesen Hugo Krämer = Hamboiersch Hugo, ( später Josef Lehnhäuser gegenüber Wirtshaus Mohr).

Auch im Haus ( ehemals Wilhelm Röder = Deinese Wilhelm ) das jetzt abgerissen und wo jetzt das Bushäuschen steht, gab es einen Brunnen.

Einen weiteren Brunnen gab es im ehemaligen Anwesen Heinrich Müller ( jetzt Dorfbrunnen ).

Die Wasserversorgung in Oellingen war schon immer gut.
Es gab zahlreiche Brunnen mit gesundem und gutem Wasser.

Durch die ständige Zunahme der Einwohnerzahl und durch die Abzapfung der Grube Alexandria reichte die Wasserversorgung durch die Brunnen nicht mehr aus.

1905
Aus dem vorgenannten Grund entschlossen sich die beiden Gemeinden Höhn und Oellingen, gemeinsam eine Hochdruckwasserleitung zu bauen.

Am Fuße des Salzburger Kopfes in der Nähe von Hof wurden Quellen gekauft und gefasst und in einer 9 Kilometer langen Leitung in den Hochbehälter bei Höhn geführt.

Die Bauarbeiten wurden von der Firma Gebr. Koelsch, Bad-Marienberg, ausgeführt.

Bei der damaligen finanziellen Lage der Gemeinden war das schon eine große Leistung.
Seither haben wir gutes und gesundes Wasser in unseren Häusern. Menschen hatten Wasser zum Trinken und Waschen und das liebe Vieh hatte im Stall eine Selbsttränke und konnte trinken, wann immer es auch Durst hatte.