Die Eisenbahn

Die Eisenbahn

Die Eisenbahn

1842 tauchten im Hess. Hauptstaatsarchiv erstmals Pläne zu Eisenbahnverbindungen über Höhn und den Westerwald auf. Diese hatten aber vorrangig das Ziel, eine Verbindung zwischen dem Westerwälder Braunkohlenrevier und Limburg an der Lahn herzustellen, von wo aus die Kohle auf dem Wasserwege weiterbefördert werden sollte.

Vier Jahre später ließ dann die Regierung in Wiesbaden ein Projekt zwischen Wiesbaden und Köln ausarbeiten.

Am 20.05.1898 wurde die Genehmigung zum Bau und zum Betrieb der Strecke Rennerod – Westerburg erteilt. Der Streckenverlauf berührte die folgenden Gemarkungen : Rennerod, Niederrossbach, Neustadt, Fehl-Ritzhausen, Höhn-Urdorf, Schönberg, Ailertchen, Halbs, Stahlhofen, Hergenroth und Westerburg.

Mit dem Bau der Eisenbahnlinie Westerburg nach Bad-Marienberg
1907 setzte eine gewisse Industrialisierung ein.

Am 16.07.1907 wurde die 16,87 Km lange Teilstrecke eröffnet.

Die Arbeiter des oberen Westerwaldes sollten schneller zu den Industrieregionen in den Unterwesterwald gelangen. Auch der Transport der Westerwälder Bodenschätze sollte begünstigt werden. Allein von der Grube Nassau wurde in Höhn jährlich zwischen 6.000 und 7.000 Tonnen Braunkohle verladen.

Man höre und staune, schon im Jahre 1907 dachte man daran, Urlauber per Eisenbahn in den hohen Westerwald zu bringen.

Weitere Industriezweige kamen nach dem 2. Weltkrieg hinzu.